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Streit um Unfallkasse scheint bald beigelegt

Trotz Vorschädigungen zahlen

bw - Der Streit zog sich eine Weile hin – nun scheinen das Land Nordrhein-Westfalen und die Feuerwehrverbände die Lösung für die bislang unbeantworteten Fragen zu der Anerkennung von Unfällen von Feuerwehrleuten im Einsatz gefunden zu haben. Das vermeldete jedenfalls jetzt der heimische Landtagsabgeordnete Falk Heinrichs (SPD) in einer aktuellen Pressemitteilung, in der es um das Gesetz für den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) geht, das der Landtag in Düsseldorf verabschiedet hat. Ein wichtiger Punkt darin lautet: ein verbesserter Unfallversicherungsschutz für Feuerwehrleute.

 

„Das führte zu der großen Verunsicherung“

 

In der Vergangenheit sei es nach Unfällen im Dienst nicht selten vorgekommen, dass Ansprüche von der Unfallkasse wegen einer Vorschädigung, so die Begründung, nicht erfüllt wurden. „Das führte zu der großen Verunsicherung innerhalb der Feuerwehren“, stellte Falk Heinrichs nun fest. „Daher ist es wichtig, dass das BHKG von jetzt an auch sicherstellt, dass Vorerkrankungen nach einem Dienstunfall nicht mehr dazu führen können, dass Ansprüche der Unfallopfer oder auch ihrer Familien abgelehnt werden“, meinte der Landtagsabgeordnete. In vielen Versammlungen hatten auch die Wittgensteiner Feuerwehrleute diese Unsicherheit angeprangert, zumal es Kameraden in der eigenen Truppe gibt, denen die Unfallkasse NRW die zustehenden Entschädigungen nach ihren Unfällen im Einsatz verweigert hatte.

 

Künftig Unterstützungsleistungen gewähren

 

Intensiv damit beschäftigt hat sich Dirk Höbener. Der Bad Laaspher Stadtbrandinspektor, ja auch stellvertretender Kreisbrandmeister, lobt das Gesetz als wesentliche Verbesserung, denn hiermit wird der Unfallkasse die Möglichkeit zur Satzungsänderung gegeben, um freiwillige Unterstützungsleistungen zu gewähren. „Darunter fallen die Unfälle mit Vorschädigung“, stellt der Bad Laaspher Feuerwehrchef fest. Über Zusatzversicherungen wurden in den heimischen Kommunen solche Vorerkrankungen bisher abgedeckt. Ob diese aber jetzt überflüssig werden, wird sich erst noch zeigen. Da ist der Erndtebrücker Wehrführer Karl-Friedrich Müller bislang zurückhaltend. Einige Dinge betrachtet er kritisch – vor allem weist er hierbei im SZ-Gespräch darauf hin, dass ein Gesetz das eine sei, aber die konkrete Auslegung und Umsetzung sei das andere. Es sei auch die Frage, wie langfristig entstandene Schädigungen durch den Feuerwehrdienst künftig berücksichtigt werden Wie auch Amtskollege Karl-Friedrich Müller, will der Bad Berleburger Wehrführer Reiner Schilling zuerst eine Informationsveranstaltung abwarten, die am 18. Februar stattfindet, bevor er sich zur Änderung äußern wird.

Quelle Siegener Zeitung

 

 

Offizielle Übergabe LF 20

https://www.wp.de/staedte/wittgenstein/investition-in-eine-schlagkraeftige-feuerwehr-id10813465.html#

 

Quelle WP

Offizielle Übergabe TLF 4000

„Wir gehören jetzt in Sachen Fahrzeugpark zur 1. Liga“

 

 

 

 

Banfe. (mf) Offiziell wurde das Tanklöschfahrzeug TLF 4000 am vergangenen Freitag seiner Bestimmung gemäß in den Fuhrpark des Löschzuges 2 Banfetal übergeben. Inoffiziell ist das Fahrzeug schon seit drei Monaten vor Ort und hat bereits bei einigen Einsätzen wertvolle Unterstützung geliefert.
Zur offiziellen Schlüsselübergabe durch den Bad Laaspher Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann an Wehrführer Dirk Höbener kamen Vertreter aus Politik und Verwaltung, der stellv. Landrat Karl-Ludwig Bade, die Wehrführer aus Bad Berleburg und Erndtebrück, die befreundete Feuerwehr aus dem benachbarten Mandeln, sowie Vertreter des DRK, der Malteser, des THW und der Polizei.
Dr. Spillmann übergab dann sowohl das Wort, als auch die Fahrzeugschlüssel an den Laaspher Wehrführer Dirk Höbener, der zum Ausdruck brachte, dass man das Fahrzeug „aber nicht als Geschenk empfinden dürfe“. Vielmehr sei es eine Notwendigkeit, weil die Kameraden von den Freiwilligen Feuerwehren ehrenamtlich hoheitliche Aufgaben erfüllen. „Und dafür brauche man eine angemessene Ausrüstung, wobei allerdings immer die Menschen die dahinter stehen, das Wichtigste sind. „Diese Menschen sind es, die unsere Aufgabe erfüllen, die das alles bewerkstelligen und zum Einsatz fahren“ lobte er erneut das ehrenamtliche Engagement der Kameraden des Löschzugs Banfetal. Deutliche Worte fand er auch dafür, dass das ehrenamtliche Engagement mittlerweile oft als Selbstverständlichkeit angesehen werde. „Hier fehlt es mitunter an Respekt und den wollen wir wieder auf die Spur bringen“, so Dirk Höbener, der den Autoschlüssel dann an Zugführer Volker Stenger weitergab.
Nicht ohne die umfangreichen Planungen lobend zu erwähnen, die im Vorfeld. Man habe sich intensiv mit dem Fahrzeug und den Bauplanungen des Feuerwehrgerätehauses auseinandergesetzt.
Volker Stenger und sein Stellvertreter Carsten Diehl nahmen den alten Schlüssel „neu“ entgegen. Dabei brachte Volker Stenger die Gedanken zum Ausdruck, die einer Vielzahl seiner Kameraden angesichts des aktuellen Fahrzeugstandes in Banfe bestimmt  schon voll Stolz durch den Kopf gegangen sein dürften: „Mit der Übergabe des TLF 4000 und den drei anderen Fahrzeugen, die erst kürzlich nach Banfe gekommen sind, gehören wir jetzt zur 1. Liga was die Ausstattung an Fahrzeugen betrifft.“
Und dazu wäre es ein weiterer Glücksfall, dass bei allen Fahrzeugen die Steuerung der Pumpen identisch sei.
„Das vereinfacht die Ausbildung der Maschinisten erheblich“, zeigt sich Volker Stenger überzeugt.
Ein paar Infos zum TLF 4000 selbst: Der 15-Tonner ist mit drei Mann besetzt und mit 300 PS unterwegs. Er verfügt durch seinen 4000-Liter-Tank über einen guten Wasservorrat bei der ersten Brandbekämpfung Zusätzlich dazu ist ein 150 Liter Schaummitteltank eingebaut. Eine Besonderheit stellt die 10-Tonnen-Seilwinde dar. Mit einem ausfahrbaren Lichtmast kann das Einsatzgelände zudem weiträumig ausgeleuchtet werden. „Was zusätzlich zur Sicherheit der Einsatzkräfte beiträgt“, betont Volker Stenger.
Der Löschzug 2 Banfetal zählt im Moment 44 Aktive, zu deren Einsatzkerngebiet Laaspherhütte, Herbertshausen, Banfe, Bernshausen, Hesselbach, Fischelbach, Sohl, Lindenfeld und Heiligenborn mit ca. 3500 Einwohnern auf einer Fläche von ca. 48 km² zählt. Besonders erfreulich der Stellenwert, den der Löschzug durch die Akzeptanz bei der jüngeren Bevölkerung erfährt: Derzeit zählt die Jugendabteilung 22 Mitglieder, bei der Kinderfeuerwehr freunden sich 13 Kids mit der Arbeit der Feuerwehr an.
Bevor es zum gemütlichen Teil der Fahrzeugübergabe ging, beendete der Fahrzeugschlüssel seinen „Rundlauf“ und landete wieder in den Händen von Gerätewart Stephan Wagner.

 

https://www.wp.de/staedte/wittgenstein/ein-hausbewohner-bei-zimmerbrand-verletzt-id212925781.html

 

Neuer Einheitsführer im Banfetal